TOP Innovator

Ludwigsburg – Erfolg durch unternehmerische Weitsicht: Die FMP software & process engineering GmbH wurde am 26. Juni auf dem Deutschen Mittelstands-Summit in Essen als eines der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. „Top 100“-Mentor Ranga Yogeshwar ehrte das Ludwigsburger Unternehmen mit dem seit über 20 Jahren verliehenen „Top 100“-Siegel. Zuvor hatte sich FMP einem zweistufigen wissenschaftlichen Analyseverfahren unterzogen.

Die mit dem „Top 100“-Siegel ausgezeichnete FMP software & process engineering GmbH hat erkannt, dass Innovationen nur in einem angenehmen Arbeitsumfeld entstehen können. Der Ludwigsburger Softwareberater fördert daher das innovative Denken seiner Mitarbeiter durch flache Hierarchien, die es ermöglichen, Ideen und Vorschläge schnell zu überprüfen. Diese werden unter anderem mit einem besonderen Ritual generiert: Jeden Morgen kommen alle Berater, die nicht gerade in Kundenprojekten eingesetzt sind, zur 15-minütigen Kaffeepause zusammen, um über aktuelle Fälle zu sprechen. „Wir wollen unsere Mitarbeiter durch ein kreatives und innovatives Arbeitsumfeld begeistern“, sagt Geschäftsführer Frank Mayer-Potschak, „denn schon der Autobauer Walter Chrysler wusste, dass nur die Begeisterung der Schlüssel zum Erfolg ist.“

Gemeinsame Veranstaltungen mit der Belegschaft oder zusammen mit Kunden fördern das Innovationsklima. Besuche auf Weihnachtsmärkten, Eishockeyspielen oder Ski-Wochenenden regen Ideen abseits des Schreibtisches an. Entsteht auf diese Weise eine Anregung für ein größeres Projekt, erhalten die Mitarbeiter auch ein Budget für die Innovationsentwicklung. Das kommt nicht nur bei den Beschäftigten gut an: Inzwischen berät FMP Kunden auch zum Thema Ideenmanagement. Zudem ist Frank Mayer-Potschak bei fast jedem Kundengespräch dabei, sodass er immer den Überblick über aktuelle Projekte behält. Dieses Vorgehen fruchtet: 75 % seines Umsatzes macht das Unternehmen mit Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen, die es vor der Konkurrenz auf den Markt gebracht hat.

„Unsere guten Ideen und ihre schnelle Umsetzung sind ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für uns“, erklärt Mayer-Potschak. „Deshalb investieren wir viel Zeit und Aufwand in unser Innovationsmanagement. Wir setzen dabei auf den Ideenreichtum aller Mitarbeiter. Ihnen gebührt mein Dank für das Erreichen der ‚Top 100’-Auszeichnung.“

Grundlage der Auszeichnung mit dem „Top 100“-Siegel ist eine zweistufige Analyse, die Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien entwickelt haben. Die Wissenschaftler untersuchen das Innovationsmanagement und den Innovationserfolg der mittelständischen Unternehmen anhand von über 100 Parametern in fünf Kategorien. Wer letztlich mit dem „Top 100“-Siegel ausgezeichnet wird, entscheidet allein die wissenschaftliche Leitung.

In diesem Jahr haben Franke und sein Team so viele Anmeldungen wie noch nie geprüft: Von 302 Qualifikanten schafften es 234 Unternehmen ins Finale. 178 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung. Den Rahmen für die Preisverleihung bildet der Deutsche Mittelstands-Summit in Essen.

Die „Top 100“ sind in jeder Hinsicht ausgezeichnet: 71 nationale Marktführer und sogar 31 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren 3.405 nationale und internationale Patente an. Knapp 41 Prozent ihres Umsatzes erzielten sie zuletzt mit Marktneuheiten und Verbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 6,6 Prozent). Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Top-Innovatoren investieren im Schnitt 10,5 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 1,5 Prozent). Zwei Drittel der „Top 100“ sind Familienunternehmen.

„Top 100“: der Wettbewerb

Seit 1993 vergibt compamedia das „Top 100“-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Wissenschaftler ist weltweit einer der führenden Experten für User-Innovation. Mentor von „Top 100“ ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartnerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.

compamedia, Mentor der besten Mittelständler

Die 1993 gegründete compamedia GmbH organisiert mit 15 Mitarbeitern die bundesweiten Unternehmensvergleiche „Top 100“ (seit 1993) und „Top Consultant“ (seit 2010). Das Unternehmen arbeitet dabei mit namhaften Universitäten zusammen.

www.top100.de